Von der Kostenkontrolle zur Wert(e)orientierung – Innovative Ansätze im Unternehmenscontrolling

geschrieben von roi.team

Im klein strukturierten Mittelstand, welcher auch die Südtiroler Unternehmenslandschaft prägt, ist das Controlling fast ausschließlich mit der operativen Kontrolle der operativen Ergebnisse beschäftigt.

Die klassischen Instrumente sind hier die Bilanz, die Erfolgsrechnung und die Kostenrechnung. Der Fokus auf die momentanen Erfolgs- und Finanzzahlen ist zwar unabdingbar für die kurzfristige Ergebniskontrolle, unterstützt aber den Unternehmer bzw. Management in geringem Maße bei der Gestaltung der mittelfristigen Erfolgspotentiale und Entwicklungen.

In Zeiten des schnellen Wandels ist das Controlling daher zunehmend gefordert, auch Methoden und Instrumente einzusetzen, die eine ganzheitliche Planung und Kontrolle der 3 wichtigsten Erfolgsebenen im Unternehmen ermöglichen:

1. Die strategische Ebene = Wirkungsvoll neue Erfolgspotentiale schaffen
2. Die operative Ebene = Bestehende Erfolgspotentiale effizient Nutzen
3. Die finanzielle Ebene = Finanziell solide abgesichert sein

Ein innovativer und einfach anwendbarer Ansatz zur Lösung dieser Herausforderung findet sich in der wertorientierten Ausrichtung der Unternehmensführung und des Controlling.

Wertorientierte Unternehmensführung ist ein zweifellos aktuelles, aber auch kontrovers diskutiertes Thema. Für die einen ist es das Nonplusultra der Unternehmensführung, für die anderen eine einseitig vor allem auf Finanzinteressen ausgerichtete Einbahnstraße.

Die Steigerung des Unternehmenswertes ist eine der strategischen Aufgaben der Organe einer Unternehmung. Dass dies auch einem der Hauptanliegen des Eigentümers entspricht, ist selbstverständlich.

Aber alle können davon profitieren: die Mitarbeiter, die Kunden, die Lieferanten oder die Banken. Nur wenn es einerUnternehmung gelingt, dauerhaft für ihre Kunden Werte und Nutzen zu generieren, kann sie erfolgreich Marktpositionen aufbauen und verteidigen.