Corporate Health

geschrieben von Vera Giuliani

Die Gesundheit der Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern immer mehr am Herzen. Dies liegt vor allem am demografischen Wandel der Bevölkerung, aber auch an der Tatsache, dass viele Beschäftigte ihre Arbeitssituation zunehmend als belastend wahrnehmen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermutet, dass im Jahr 2020 Depressionen und andere Angsterkrankungen den zweiten bzw. dritten Platz auf der Liste der Volksleiden einnehmen werden. Die Menschen werden immer älter, fühlen sich vermehrt gestresst und unter Druck gesetzt und leiden somit häufiger an physischen und psychischen Problemen.

Durch Krankheit versäumte Arbeitstage kostet den Unternehmen sehr viel Geld und deshalb möchten sie die Gesundheit ihrer wertvollen Mitarbeiter zunehmend fördern.

Der Trend hin zum „Corporate Health“ steigt somit stetig an. Dabei gilt es vor allem durch Prävention, die Gesundheit zu unterstützen. Damit kann ein Unternehmen Kosten einsparen, aber auch zu mehr Motivation und Lebenskraft der Mitarbeiter beitragen.

Laut einer Studie der Eurostat sind 40% aller Arbeitnehmer einem Risikofaktor für physische Krankheit und 27% einem Risikofaktor für psychische Krankheit ausgesetzt.

Um die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden zu stärken, werden Arbeitsmittel und -umgebung, Arbeitszeit und -organisation, Sozialbeziehungen usw. miteinbezogen.

Daher achten immer mehr Unternehmen z.B. auf:

  • gesundes Essen in der Kantine
  • intern angebotenes Sportprogramm
  • positives Arbeitsklima
  • usw.

Für die Arbeitnehmer hingegen bedeutet die Umsetzung des Trends „Corporate Health“ eine Optimierung bzw. Reduzierung der gesundheitlichen Risiken, eine Verringerung von Belastungen, die Steigerung der Lebensqualität, sowie eine Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und eine Verbesserung des Arbeitsklimas.

Die betriebliche Gesundheitsförderung findet man heute vor allem in großen Unternehmen. Das hohe Potenzial wird immer häufiger erkannt und auch die Motivation dazu scheint bei vielen vorhanden zu sein. Es fehlt jedoch oftmas an notwendigem Wissen. Viele kennen kaum die vielfältigen Möglichkeiten und die Umsetzung bedarf einem großen Aufwand.