Zwischen Entfremdung und Entfaltung

geschrieben von Christian Gruber

Die Gesellschaft überwindet ständig einen Wandel. Jede Generation wird immer wieder mit neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert und muss selbstständig Strategien und Handlungsmethoden dafür entwickeln.

Bereits Karl Marx (1818 – 1883), setzte sich mit den Vorgängen der Gesellschaft auseinander. Dabei erkannte er eine Distanzierung der Gesellschaft; die „Entfremdung“ zum eigenen Produkt, zur eigenen Tätigkeit, von sich selbst und von der Natur und den Anderen.

Dieses Phänomen ist eine negative Auswirkung der fortgeschrittenen Arbeitsteilung in der industriellen Warenproduktion und des Besitzes von Privatpersonen an den Produktionsmitteln.

Einer der Faktoren, welcher zur Entfremdung beiträgt ist der Job. Es wird, je nach Branche Kreativität, Flexibilität, Kontaktfreudigkeit, Begeisterung und ein Verständnis für Personen in schwierigen Lebenslagen verlangt. Aufgrund dessen ist ein Mit- oder Umdenken der Gesellschaft, den Unternehmungen und auch der Politik notwendig. Auch die Frage des Ursprungs und der Herkunft spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle.

Wir sollten uns ab und an die Frage stellen, was die wirklichen Werte des Lebens sind und beobachten, in wie weit auch wir von der Entfremdung betroffen sind.

Quelle: FHS St. Gallen

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