Wozu brauchen wir eigentlich Banken?

geschrieben von Horst Völser

Geschäftsbanken, wie die Südtiroler Volksbank, die Raiffeisenkassen oder die Südtiroler Landessparkasse, werden auch Retailbanken genannt. Sie erfüllen in der Volkswirtschaft 3 grundlegende Aufgaben:

  • Sie sorgen für den Zahlungsfluss. Dies bedeutet, dass die Banken Rechnungen bezahlen, Zahlungseingänge registrieren, Bargeldabhebungen und viele andere „Zahlungsflüsse“ verwalten. Die Kosten für diese „Zahlungen“ nennen sich Gebühren und werden bei jeder Transaktion fällig.
  • Sie sammeln Geld ein und zahlen dem Sparer Zinsen; aktuell nur geringe oder gar keine. In der Regel helfen die Zinsen den Wertverlust durch die Inflation auszugleichen, wirkliche Rendite bieten Zinsen auf Geldanalgen kaum.
  • Sie vergeben Kredite an Private und Unternehmen gegen Zinszahlung. Dabei berechnen sie die Zinsen nach folgendem Grundschema:
  • Kosten des Geldeinkaufs
  • Kosten der Bearbeitung
  • Risikokosten

Dabei erhöhen in der Regel die Risikokosten die Zinsen massiv. Die Marge für „Geldeinkauf“ und Bearbeitung liegt derzeit in der Regel unter 2%, der Rest des Zinses sind Risikokosten. Hier gilt: je besser das Rating (die Bewertung) desto geringer der Zinssatz.

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