Wie entwickelt sich der Tourismus in Zukunft?

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Vera Giuliani

Die Zahlen sprechen für sich: Das Winterhalbjahr 2019/2020 (November 2019 bis April 2020) war in Südtirol bis zum Februar positiv. Dann kam der Lockdown und die Zahlen sind von heute auf morgen eingebrochen. 22% weniger Nächtigungen und 23% weniger Ankünfte als im Vorjahr und der negative Trend zeigt sich auch noch in den nächsten Monaten.

So schmerzlich die Auswirkungen der Corona Krise wirtschaftlich für viele Branchen und vor allem für den Tourismus sind – die Krise muss und darf als Beginn einer neuen, nachhaltigeren Zeit für den Tourismus verstanden werden.

In Südtirol wurden wichtige Werte, wie Vertrauen und Beziehungen, bereits vor der Krise gelebt.
Diese Werte werden für unsere Gäste immer bedeutender und Zukünftig ausschlaggebend für die Auswahl des Urlaubsortes. Die Art und Weise, wie mit den Urlaubern in der Krisenzeit interagiert wurde, wird auch für spätere Resonanzerfahrungen wesentlich sein. Dafür benötigt der Tourismus konkrete Inhalte, die Reisenden langfristig erkennbare und spürbare Mehrwerte vermitteln.

 

Quelle: Astat info 05/2020: Entwicklung im Tourismus Winterhalbjahr 2019/2020
Tourismus nach Corona: Alles auf Resonanz, Anja Kirig, Zukunftsinstitut

 

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