Warum das gemeinsame Kochen die beste Voraussetzung für eine Unternehmensnachfolge ist

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Horst Völser

Einer unserer „Megatrends“ für die Nahrungsmittelbranche ist Anspruch der Konsumenten, Lebensmittel nach ökologischen Kriterien auszuwählen. Die Expertin Hanni Rützer bezeichnet diesen Trend im kürzlich veröffentlichten Food Report als, die Welle der „Neo-Ökologie“. Während ich das las, geriet ich ins Grübeln.

Persönlich bin ich überzeugt, gesundes Essen, das mit Freude genossen wird und aus regionalen Quellen stammt, tut uns allen gut. Niemand benötigt zu Weihnachten Spargel oder Erdbeeren, saisonale Gerichte sind eben nur manchmal und damit nur begrenzt verfügbar. Im Lauf der Jahreszeiten auf dem Markt einkaufen, diese Lebensmittel mit meinen eigenen Händen zubereiten und dann langsam verspeisen, schätze ich sehr. In diesem Sinne bin ich schon seit langem ein „Neo-Ökologe“.

Unternehmer meinen, Kochen erfordere oft zu viel Zeit, die an anderen Ecken wieder fehle. Dabei vergessen sie, dass das familiäre Kochen die beste Vorbereitung für eine Unternehmensnachfolge darstellen kann.

Denn die Zubereitung der Mahlzeiten ist eine der besten „familiären Möglichkeiten der gemeinsamen Beschäftigung“. Jeder kann sich einbringen, kann seinen eigenen Geschmack verteidigen, ausprobieren, sich gemeinsam über die Speise und das Rezept unterhalten. Und am Ende steht das Gericht, beziehungsweise das Unternehmen. In diesem Sinne: Buon Appetito!

 

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