Wachstum…? – Teil 3

geschrieben von Martin Kreil

Exzellente Lösungen, die das Leben der Menschen nachhaltig verbessern, brauchen aber v.a. eine Voraussetzung: richtig freie Märkte in Europa! Als freien Markt verstehe ich Orte, wo sich Nachfrage und Angebot treffen und nur die Kunden und KonsumentInnen über Kauf und Nicht-Kauf entscheiden.

Erinnern wir uns z.B. an die kürzlich in Italien geplatzte Photovoltaik Blase: getrieben von einer Regulierung, wuchs die Nachfrage anfangs in noch nie da gewesene Bereiche, um dann wieder von einer neuen staatlichen Intervention an die Wand gefahren zu werden. Dazu gesellen sich noch unlogische Eintrittsbarrieren für die private Vermarktung der erneuerbaren Energie. Diese Entwicklung bremst wiederum wichtige Nachfrageressourcen z.B. für die Speichertechnik ein, etc. etc. etc.

Deshalb ist meine zweite Erkenntnis, wenn wir in Zukunft von Wachstum sprechen wollen, dann sollten wir endlich freie Märkte zulassen: Chancen und Risiken durch marktexterne Spieler „gegeben oder genommen“, haben mit organischem Wachstum rein gar nichts zu tun.

Bsp. Fotovoltaikanlagen die in Italien in Betrieb gegangen sind nach Kalenderjahr (vgl. GSE, Il punto sul fotovoltaico i Italia – I risultati del conto energia, 28.11.2013).

Lesen Sie zu diesem Thema auch „Wachstum….?“ und „Wachstum – Teil 2„. 

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