Sinn-Ökonomie

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Teresa Neulichedl

Viele Menschen sind nicht mehr bereit für mehr Geld mehr zu Stunden zu arbeiten. Vor allem junge Menschen suchen heute etwas anderes. Die Wirtschaft wird heute nämlich vom Streben des Einzelnen nach dem Sinn der Arbeit angetrieben. Die sogenannte Millennials oder Generation Y (why), fragt sich ständig nach dem Warum und wollen eine Arbeit, bei der sie etwas bewegen.

Mithilfe der Bedürfnispyramide nach Maslow kann diese Entwicklung erklärt werden. Sie zeigt, woher die Motivation eines Menschen kommt: erst wenn eine Stufe befriedigt ist, wird der Mensch von einem neuen Bedürfnis motiviert.

Vor der industriellen Revolution ging es den Menschen ums Überleben und somit um die Existenzbedürfnisse und die Sicherheit. Infolge der industriellen Revolution wurde Wohlstand und Bildung gebracht. So konnte sich die Bürger jetzt um die sozialen Bedürfnisse, wie Liebe und Zugehörigkeit bemühen. Zusätzlich wurde das Ansehen in der Gesellschaft wichtiger.

Jetzt sind wir ganz oben an der Pyramide angelangt, wo es um die Selbstverwirklichung geht. Bei der Sinnökonomie geht es darum, den Menschen ein erfülltes Arbeitsleben zu schaffen, bei dem sie einen Mehrwert generieren. Diese Grundlage der Motivation sollte bei der Suche nach neuen Talenten berücksichtigt werden.

 

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