Reiche und ihre Wahrnehmung von Realität

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Reiche und ihre Wahrnehmung von Realität
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Laut Michael Hartmann, Deutschlands renommiertesten Elitenforscher, hat die Elite in der heutigen Gesellschaft wenig bis kein schlechtes Gewissen. In Interviews lassen sie sich zu öffentlichen Äußerungen bezüglich Ungleichheit hinreißen, um sich selbst zu rechtfertigen, gleichzeitig aber ziehen beispielsweise CEOs großer Konzerne keine konkreten Konsequenzen. Öfters sollen anhand dieser Äußerungen Geschäftsmodelle und Strategien unterstützt werden, nicht aber Maßnahmen, welche Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft verringern.
Auf die Frage, warum Vorstände beispielsweise, oft das Hundertfache ihrer Angestellten verdienen und warum diese nicht auf einen Teil verzichten, werden teilweise sehr abstruse Gründe gefunden. Grundsätzlich kann man aber nicht sagen, dass CEOs strikt unehrlich sind. Sie nehmen die Realität nur anders wahr. Es hängt ganz stark davon ab, welche Personen sie kennen und in welchen Maßstäben sie damit einhergehend denken.

 

Die Statistik zeigt die zehn Unternehmen mit der größten Lohnschere in der Schweiz im Jahr 2018. Die Lohnschere bezeichnet das Verhältnis zwischen den Top-Managergehältern eines Unternehmens und den tiefsten Löhnen der jeweiligen Angestellten. Der Höchstverdiener bei Nestlè, CEO Ulf Mark Schneider, verdiente im Jahr 2018 200 Mal so viel, wie die Nestlè-Angestellten mit den tiefsten Löhnen.

 

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