Luxusgut Treibstoff – Wo liegt die Schmerzgrenze?

geschrieben von Christian Gruber

Es ist schon seltsam, wie schnell sich der Mensch an gewisse Dinge gewöhnt. Noch nicht all zu lange ist’s her, dass die Treibstoffpreise bei uns förmlich explodierten. Und heute? Obwohl wir nach wie vor weit über dem Europa-Durchschnitt liegen, hört man kaum noch jemand jammern. Doch es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis die Preise weiter steigen und die 2 € Marke geknackt wird. Bedeutet dies dann die Schmerzgrenze für den Standardverbraucher oder werden wir uns auch daran wieder gewöhnen und unser Auto weiterhin täglich benutzen?

Natürlich gibt es Alternativen, um von A nach B zu kommen, auch wenn es sich für manche aufgrund schlechter öffentlicher Verkehrsverbindungen etwas schwieriger gestaltet. Aber sind wir im Allgemeinen bereit, auf den Luxus zu verzichten, das eigene Auto zu verwenden?

Wahrscheinlich wird uns diese Entscheidung eines Tages ohnehin abgenommen werden, nämlich dann, wenn die Bequemlichkeit zu teuer wird und nicht mehr finanzierbar ist.

Doch was passiert mit jenen, die kaum Alternativen haben, wie z.B. Transport- oder Baggerunternehmen? Letztlich spiegelt sich all dies in den Konsumentenpreisen nieder und alles wird teurer.

Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um ein sehr komplexes Problem, über welches wir nicht nachdenken wollen, da wir heute noch keine Lösung dafür haben; zumindest keine, die funktioniert. Lieber finden wir uns mit der Situation ab, jammern kräftig und zahlen fleißig. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem wir umdenken müssen und zwar schneller, als wir glauben. Denn schließlich geht es nicht nur um das gute Geld, sondern auch um unseren Planeten. Dieser wird es sicherlich „überleben“, aber ob wir dann auch noch auf ihm leben können?

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