Intuitive Entscheidungen

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Entscheidungen bestimmen den betrieblichen Alltag in Organisationen. Entsprechend wurde das Entscheiden als eine zentrale Managementaufgabe angesehen. Die Ratio/der Verstand galt über Dekaden als Nonplusultra in den Führungsetagen der freien Wirtschaft sowie Organisationen, wenn es darum ging, Entscheidungen zu treffen. Der Manager sollte ein Homo Ökonomikus sein.

Das Prinzip der Emorationalität allerdings bedeutet, dass es keine Trennung zwischen kognitivem und emotionalem Areal im Gehirn gibt. Man kann somit nicht nur fühlen oder nur denken.

Auch wenn wir meist rationale, logische Entscheidungen als „höherwertig“ bewerten: Es ist gut, dass alle Entscheidungen auch eine emotionale Komponente beinhalten. Denn viele Entscheidungen sind so komplex, dass das Großhirn gar nicht in der Lage dazu ist, die Fakten abzuwägen.

Wem es gelingt, sich die emotionale Seite zu vergegenwärtigen und den Bauch als mindestens gleichwertigen Partner neben dem Kopf zuzulassen, hat schon viel gewonnen. Wer sich erlaubt, eine Firma nicht zu kaufen, weil er ein schlechtes Gefühl hat, ist auf dem richtigen Weg, auch auf die Gefahr hin, dass die Kollegen (im besten Fall) die Augenbrauen hochziehen.

 

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