Elektronische Nachfolge

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Horst Völser

Heute habe ich eine interessante Mitteilung von meinem „Passwortmanager“ bekommen: „Vererben Sie ihre elektronisch gespeicherten Passwörter richtig“.

Klar, auch ich nutze einen Passwortmanager damit ich den Überblick nicht verliere und vor allem nicht in jedem Fall dasselbe Passwort nutze. Von der Bank bis hin zur Kreditkarte, vom Zugriff auf die Daten der Agentur für Einnahmen bis hin zur Gesundheitskarte, von der „Speed“ bis zur Treibstoffkarte… Eines ist klar, hier den Überblick zu behalten ist herausfordernd.

Aber, mir Gedanken darüber zu machen, wer welches Passwort nach mir benötigt, das ist schon ein Hammer! Es hat mich tief getroffen und trotzdem bin ich der Meinung, dass der Autor Recht hat. Wir können uns nicht nur um die normale Nachfolge kümmern. Es ist notwendig und für die Nachfolger eminent wichtig, auf Daten zugreifen zu können. Daten sind nicht unser Besitz, sondern ein Arbeitsinstrument, welches wir so lange nutzen dürfen, wie wir damit arbeiten können. Danach sollten wir diese übergeben bzw. vererben.

Auch die Einteilung in private und geschäftliche Daten ist eigentlich selbstverständlich. Aber haben Sie es gemacht? Wissen Ihre „Nachfolger“ über Ihre verschiedenen Zugriffe Bescheid? Können diese nach Ihrem Ausscheiden, Ihrem plötzlichen Abschied auf alle wichtigen Daten zugreifen?

Ich werde mich auf jeden Fall in nächster Zeit mit diesem Thema befassen.
Meine Daten in privat und geschäftlich trennen und auch so hinterlegen, damit wer, was, wo und wie findet.

 

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