Digital Pricing: wie verdiene ich mehr Geld

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Teresa Neulichedl

Digital Pricing ist in gewissen Branchen schon lange ein Begriff. Dabei handelt es sich um die dynamische Preisgestaltung, die sich je nach Kundenprofil und Performance richtet. Z.B. bezahlt ein Kunde, der mit einem Gerät der Marke Apple einkauft häufig mehr wie ein Kunde mit einem Gerät einer anderen Marke.

Besonders Unternehmen im E-Commerce bedienen sich immer mehr diesem Tool. Einer der Großen darunter ist Amazon, der bei bis 20% seiner Produkte täglich den Preis ändert. Diese schwankenden Preise sind dabei kein Verbrechen, sondern legal: Preise müssen nämlich nicht für alle Kunden oder über einen bestimmten Zeitraum gleich sein, sie können variabel gestaltet werden.

Bei Amazon lassen sich bestimmte Muster erkennen:

  • Schwankende Preise findet man vor allem in einem bestimmten Zeitrahmen: vormittags von 8 bis 12 Uhr und abends nach 20 Uhr.
  • Manche Artikel sind mehr betroffen als andere: Produkte wie Smartphones und Kameras ändern sehr häufig ihre Preise.
  • Ein weiterer Algorithmus ist der Weg, wie ein Kunde auf die Internetseite gefunden hat. Z.B. kostet ein Produkt, das über eine Bannerwerbung angeklickt wird, weniger als bei einer direkten Internetsuche.

Mit einem segmentierten-dynamischen Pricing kann ein Unternehmen verstehen welches Angebot zu welchem Preis in diesem Moment für diesen bestimmten Kunden optimal ist. Und so kann die Rentabilität eines Unternehmens gesteigert werden.

Allerdings funktionieren diese Digital Princing Tools nicht immer. Bestimmte Voraussetzungen, wie richtige und genaue Kundendaten, kompletten Wertanalyse usw., müssen gegeben sein.

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