Asylsuchende, Einwanderer, Völkerwanderung…

geschrieben von Horst Völser

Diese und andere Worte sind in diesen Tagen Schlagworte, die uns jederzeit begleiten. Ob im Fernsehen oder im Radio, in der Tagespresse oder auf der Straße, sie sindomnipräsent.

Aber was steckt denn dahinter? Was treibt zehntausende von Menschen, ihre Heimat zu verlassen? Eigentlich jeder von uns ist mit seiner Heimaterde verwurzelt und ein Wechsel fällt den meisten schwer, zu Hause ist es doch am schönsten.

  • Ein Teil dieser Menschen sind Wirtschaftsflüchtlinge. Hier würde es reichen, in diesen Staaten eine Verbesserung der Wirtschaft und damit des Lebensstandards herbeizuführen. Die meisten bleiben dann zu Hause im Kosovo, in Albanien, in Serbien, wo auch immer. Die Frage ist ganz einfach: was tun wir als reiche Staaten dafür, dass es diesen Staaten mittelfristig besser gehen wird?
  • Wesentlich schwieriger ist die Frage bei Kriegsflüchtlingen. Diese flüchten vor Terror und Tod. Solche Menschen dürfen wir nicht zurückschicken. Wir müssen sie für die Zeit der Kriege und des Terrors angemessen aufnehmen. Angemessen heißt für mich nicht Wohnung, Kleidung und Essen, sondern es bedeutet, ihnen auch die Möglichkeit der Ausbildung und der Arbeitsleistung zu bieten; dies aber von Beginn an, also sofort. Auch das Erlernen der Sprache des Gastlandes ist für mich Pflicht. Genauso wie das gegenseitige Respektieren der religiösen Grundsätze.

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