Aalverkäufer am Hamburger Fischmarkt

geschrieben von Martin Kreil

Ich will aber bei diesen Überlegungen einen wesentlichen Aspekt festhalten, der für mich von oberster Priorität ist: es braucht die perfekte Übereinstimmung der Rolle einer Marke mit ihrer Lautstärke.

In diesem Bereich erlebe ich sehr viele inkohärente Momente als Konsument. Mit welcher Reaktion? Jürgen Gietl stellt dazu in seinem Buch „Value Branding“ sehr treffend fest: „es hilft der Blick auf das Wertesystem der Marke“…wenn also die Wertvorstellungen, die eine Marke ausdrücken sollte, nicht mit der Lautstärke übereinstimmen, dann führt es bei mir zu einer Irritation. Und dies wiederum zu Unsicherheit. Dementsprechend aber entgegengesetzt zu absoluter Sicherheit wenn Unternehmen deckungsgleich arbeiten.

Voraussetzung ist also die klare Erkenntnis im Unternehmen, welche Rolle die eigene Marke spielt und davon die Lautstärke abhängig zu machen. Und damit ist die Lautstärker dann eben wieder als Spiegelbild der Markenwerte wirksam.

Am besten Mal über die eigenen Marken nachdenken, ist die Lautstärke unserer Markenkommunikation deckungsgleich mit unseren Werten?

Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Marktschreier

 

Lesen Sie zu diesem Thema auch die Artikel Ein Phänomen der Wirtschaftskrise und Pen Art oder Montblanc.

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