CHOCOHOLIC

geschrieben von  Ute Waldthaler
CHOCOHOLIC

Dass Schokolade viele von uns glücklich macht, kann niemand bestreiten. 75% der Deutschen essen mindestens einmal pro Woche Schokolade, 16% täglich. 

Doch weshalb ist das „braune Gold“ so beliebt? Nicht nur das beim Verzehr ausgeschüttete Glückshormon Dopamin ist daran Schuld - sondern auch Endorphine undschöne Erinnerungen, die mit der Schokolade verbunden sind und sich somit positiv auf die Psyche des Menschen auswirken. So viel zur Wirkung der Schokolade. 

Welche Sorte wird aber besonders geschätzt?

Die Infografik zeigt, dass in Deutschland die Klassiker, wie Nougat-, Bitter-, oder Haselnussschokolade doch am meisten geschätzt werden.
 

Was den Pro-Kopf Konsum in den Kernmärkten betrifft, haben die Schweizer mit beinahe 9kg die Nase vorn, gefolgt von den Deutschen und Russen.

Italien ist hierbei erstaunlicherweise nicht aufgelistet - obwohl sich hier einer der größten Süßwarenhersteller weltweit befindet:

Nämlich FERRERO. Weltweit auf Platz 3 nach Mars und Mondelez International. Einen so großen Erfolg hätte sich Pietro Ferrero wahrscheinlich nie erträumt, als er 1942 ein Labor in Alba im Piemont (dort sitzt auch heute noch der größte Betrieb) eröffnete und sich mit süßen Experimenten versuchte. Die Kriegszeit machte natürlich zu schaffen und die Auffindung der einfachsten Zutaten gestaltete sich als schwierig. Die einzige Zutat, die es in diesem Gebiet zur Genüge gab, waren die Nüsse und deshalb nutzte er diese zu seinem Vorteil. 1946 wurde dann das erste Produkt von Ferrero verkauft, „Pasta Gianduja“ oder „Giandujot“, das man in Scheiben schneiden, aufs Brot legen konnte und noch dazu nicht viel kostete. Das Produkt eroberte die Massen im Sturm. Im selben Jahr entstand dann auch die erste offizielle Ferrero-Fabrik. Das Verkaufsnetz wurde von Pietro’s Bruder Giovanni aufgebaut, indem kleine Lieferwägen den Direktverkauf an die Kunden ausübten.

In den 50-ern wurde eine Erfindung nach der anderen produziert, auch eines der Statusprodukte von Ferrero, die sog. Supercrema, (Vorläuferin der heutigen Nutella). In den 1960-ern schaffte es Pietro’s Sohn Michele Ferrero in Deutschland, Belgien, Holland, Luxemburg, Dänemark, Schweden und Großbritannien einzuführen. Geschickt war er allemal und einen guten Riecher für innovative Produkte hatte er ebenfalls. Er war es, der die Linie „Kinder“ entwarf, mit einfachen Snacks für Kinder und entwickelte die Streichschokolade „Supercrema“ so lange weiter, bis die heutige „Nutella“ daraus entstand. Jahr für Jahr wurde das Produktportfolio ausgebaut und kann heute eine anschauliche Palette vorweisen. Ferrero hat mit Sicherheit vieles richtig gemacht. Gute Ideen und die ständige Weiterentwicklung und Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse der Kunden machen das Unternehmen zu dem, was es heute ist. Heute noch in Familienhand, weist Ferrero weltweit um die 30 Gesellschaften, 17 Produktionsstätten und beinahe 30.000 Mitarbeiter auf und ist in diesem Sektor gar nicht mehr wegzudenken.

Von den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken, setzte Ferrero 2010/11 einen weltweiten Nettoumsatz von rund 7,2 Milliarden Euro um, Tendenz steigend.

 

Der stärkste Umsatz wird in Europa realisiert. Im Geschäftsjahr 2014/15 setzte Ferrero in Europa rund 6,8 Milliarden Euro um.

 

Diese Statistik zeigt die Anzahl der Beschäftigten von Ferrero weltweit in den Geschäftsjahren 2009/10 bis 2015/16. 

 

 
 
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